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Aktuelle Urteile 2025


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BGH: Zur Unterscheidungskraft einer aus einem Domain-Namen bestehenden Firma, Beschluss vom 11.03.2025

Die Kombination eines unspezifischen, keine Unterscheidungskraft besitzenden Branchen- bzw. Gattungsbegriffs in der Second-Level-Domain mit einer Top-Level-Domain verleiht der Firma nicht die erforderliche Unterscheidungskraft i.S.d. § 18 Abs. 1 HGB. Diese muss sich vielmehr aus der sog. Second-Level-Domain ergeben.

eingestellt: 01. 04. 2025



BGH: Zum Wettbewerbsverhältnis zwischen einer Fluggesellschaft und einem Internetportal für Entschädigungsansprüche, Urteil vom 27.03.2025 - Fluggastrechteportal

Zwischen einer Fluggesellschaft, die eine internetgestützte Eingabemöglichkeit zur Geltendmachung von gegen sie gerichteten Entschädigungsansprüchen ihrer Kunden anbietet, und dem Betreiber eines Internetportals, das ebenfalls der Geltendmachung solcher Entschädigungsansprüche dient, besteht wegen einer hinreichenden Gleichartigkeit des Leistungsangebots ein konkretes Wettbewerbsverhältnis.

eingestellt: 01. 04. 2025



BGH: Zur Klagebefugnis von Verbraucherschutzverbänden und Mitbewerbern bei Datenschutzverstößen, Mitteilung der Pressestelle vom 27.03.2025

Verbraucherschutzverbände und Mitbewerber sind befugt, Verstöße gegen das Datenschutzrecht im Wege einer wettbewerbsrechtlichen Klage vor den Zivilgerichten zu verfolgen.

eingestellt: 27. 03. 2025



BGH: Zur Anwendung ausländischen Rechts, Beschluss vom 20.02.2025 - Fernbus in Belgien

Es kann mit der Verfahrensrüge geltend gemacht werden, das ausländische Recht sei unter Verletzung der Maßstäbe des § 293 ZPO unzureichend oder fehlerhaft ermittelt worden. Das Rechtsbeschwerdegericht überprüft lediglich, ob das Tatgericht das ihm eingeräumte pflichtgemäße Ermessen fehlerfrei ausgeübt, insbesondere die sich anbietenden Erkenntnisquellen ausgeschöpft hat. An die Ermittlungspflicht des deutschen Tatgerichts sind umso höhere Anforderungen zu stellen, je komplexer oder fremder im Vergleich zum eigenen das anzuwendende ausländische Recht ist, während es im umgekehrten Fall, in dem eine Norm des ausländischen Rechts mit einer Vorschrift des
inländischen Rechts übereinstimmt, nicht selten naheliegt, dem ausländischen Rechtssatz dieselbe Bedeutung wie der entsprechenden inländischen Vorschrift beizumessen.

eingestellt: 26. 02. 2025



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JONAS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
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